Laufe, lauf durch die Nacht bis der
Atem brennt,
bis der Wind deine Kehle
zerschneidet,
bis die Luft deine Lungenbläschen zum
Platzen bringt.
Lauf bis dein Magen nicht mehr
mitmacht,
bis dir schlecht wird.
Laufe, lauf immer weiter,
bis sich jeder Schritt anfühlt wie
tausend Nadelstiche,
durch die Sohlen, in den Armen,
bis sich deine Nägel in das Fleisch
bohren,
bis es dein Herz zerreißt, in der
Dunkelheit,
unter Sternen, so dass sich dein
Innerstes
nach Außen wölbt,
bis du nichts mehr spürst.
Laufe, lauf durch die Nacht,
bis du nicht mehr weißt wer du bist
und wovor du davon rennst.
Lauf immer weiter,
so dass du taub wirst
und jede Gefühlsregung vergisst.
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