Sonntag, 23. September 2012

Die Unschuld der Zeit verfließt,
und ein trauriger Ratschlag ändert nichts daran.
Ein Lächeln erinnert mich,
alles ist gut.

Sortiere Altes aus, wirf es weg,
doch irgendwie hängt man trotzdem dran.
Gewohnheit hält mich zurück,
sie ist angenehm und beruhigend.

Gefühle und Erinnerung verschwimmen,
ein Mantel aus Nebel und Punsch und Straßenlichtern 
legt sich darüber,
aber es ist gut. 

Wenn man droht in den Fluten des Erwachsenwerdens
zu ertrinken, klammert man sich aneinander,
oder an eine Flasche Bier.

Die Zeit verfließt, und mit ihr die Unschuld
eines Lächelns, verschwimmt zu einem Mosaik
aus Erinnerungen und Momenten,
aber ist das gut? 

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