ich wollte weg von dir. bin aber geblieben.
versteh das einer. männer.
und alles was wir ins unsere gedachten notizbücher schrieben
ist verwischt.
lausch mal dem wind.
hör mal wie schön, wenn du auf der wiese liegst,
nur da liegst.
und du denkst: dreckiges hirngewichse.
schau mal, die vögel.
wie sie fliegen, kleine schatten am himmel.
du kleiner schatten, da, neben mir.
alles was wir tun,
kommt von innen heraus,
aus einem dunklen impuls.
und alles was wir geblieben sind,
liegt da.
ein paar tintenkleckse,
leere seiten zum schluss.
und trotzdem,
du konntest dich nicht dazu durchringen
es zu bedauern,
sie zu verlassen.
und trotzdem konntest du dich nicht dazu durchringen,
dir einzugestehen,
sie geliebt zu haben,
dich zum gespött deiner eigenen verachtung zu machen,
deiner ängste.
die wörter- durchgestrichen,
wir lesen zwischen den zeilen
und interpretieren-
zu viel und gar nichts.
in dieser sache,sind wir beide unsere kreaturen.
behandeln jedes wort, jeden blick, jede geste
mit skepsis.
der vorhang fällt. kein atemzug, kein wort, das über unsere lippen kommt.
und wir lachen. was soll schon passieren.
nur ein abgeschlossenes kapitel,
unvollendet, und voller wut und leichtigkeit.
was soll schon passieren.
wir sind noch jung.
vanitas...
und auf deinem blatt steht "ich bin immer da für dich!"
durchgestrichen,
auf meinem steht "ich tu mir nie wieder weh, wegen dir!"
unterstrichen.
du bist unfähig, dich zu artkulieren,
ich bin unfähig,
dich als egal zu empfinden,
denn ich kann nicht verstehen,
wie man sich so egal sein kann.
eine einfache klaviermelodie macht es nicht besser.
schon vincent hat gesagt:
kunst ensteht nur durch schmerz.
ich kann nur schreiben, wenn ich leide,
du schreibst nur, wenn du musst. über rosa.
ach, lass mich doch.
amelie ist schön- zu hören.
doch all die sieten, in dem buch, leer, oder bekritzelt
mit haaren und badewannen-
sind bloß ein kapitel.
lassen wir uns in ruhe-
ist ruhe.
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