Zerbrich
nicht, oh bitte zerbrich nicht in meinen Armen,
wenn ich
dich umarme.
Bald bist du
wieder da, seid ihr alle wieder da,
aber bitte,
sei noch so sehr da,
wie du
warst, als ihr alle auf und davon seid.
Vom Küssen,
Kitzeln und Gelangweilt sein. Das beschreibt uns ganz gut,
davon wissen
wir zu reden, diese drei Worte sind wir.
Ich küsse
ihn, umarme dich, zwischen Decken und Kissen,
alles
vergessen. Vergessen und Vergeben für einen Moment.
Momente, die
die Nacht bedeuten, die niemals enden sollte,
Momente, die
von quälend süßen, namenlosen Blicken erzählen,
wenn
schlanke Hände dir über Mund und Lippen
streichen.
Nächte, wie an meine Schulter gelehntes Vertauen,
Nächte, wie an meine Schulter gelehntes Vertauen,
wie heiße
Wangen und inniges Fiebergluten.
So sehr da, und so sehr beteubt.
Oh bitte küss mich, ich umarme dich,
So sehr da, und so sehr beteubt.
Oh bitte küss mich, ich umarme dich,
ein Kopf in
seinem Schoß, suchende Hände,
jeder Kuss
ist ein Enthüllen unserer Sucht nach Geborgenheit,
der Duft von
Haut,
wessen Finger dir über den Rücken streichen,
weißt du nicht so genau.
Oh bitte
küss mich,
küss mich
nicht wie damals, sondern richtig, bewusst und auch so gemeint,
wie man
Küsse eben meinen sollte.
Aber wir leben unbeschwert und unverbindlich, diese Freiheit nehmen wir uns nicht.
Und doch lastet sie so schwer auf meinen Schultern,
immer befreit ist eben doch nicht frei.
Zwei Sommer, verflogen,
Aber wir leben unbeschwert und unverbindlich, diese Freiheit nehmen wir uns nicht.
Und doch lastet sie so schwer auf meinen Schultern,
immer befreit ist eben doch nicht frei.
Zwei Sommer, verflogen,
wir sind
Narren die in verspielter Seligkeit einschlafen,
in dumpfem
Rausch leise atmen-
vorbei,
es ist nicht
vorbei, wir haben gerade erst begonnen,
bitte
zerbrich nicht, du bist ein Flüstern im Sturm.
So viel
gelacht,
wir sind
jung,
So ein
Wirrwarr.
Aus Armen, Händen, Köpfen, Haar, Beinen,
Körpern-
In diesen
Nächten schaffen wir uns neu,
nichts und
niemandem mehr entsagen, sie nickt, er lacht, heiß und fiebrig.
Worüber hat er geredet, als ihr euch von
beiden Seiten an ihn geschmiegt habt.
Aufstehen, Hemd und Hose richten, weiter
trinken.
Verschwendet. Haben sie gesagt, verschwendet eure Zeit doch nicht für so ein
Lotterleben,
aber das ist
okay.
Denn was
wäre Nüchternheit und Vernunft ohne das Wissen vom Rausch,
was wäre
Spaß wenn nicht Gelangweiltsein dahinter stünde.
In diesen lauwarmen, verschwitzten Nächten sind wir nicht gelangeweilt,
In diesen lauwarmen, verschwitzten Nächten sind wir nicht gelangeweilt,
wie durch
Zufall liegen wir einer über dem anderen im selben Bett,
bloße
Willkür und Neugierde streichen uns verwirrte Zweifel mit sanfter Hand aus der
Träumerstirn,
wenn ihr
alle wieder da seid,
geht der
Sommer weiter,
finden sich
wieder neue Abdrücke auf den Polstern,
verflechten
sich Finger wieder unter Decken,
von bloßer
Lust getrieben werden wir uns hingeben,
ohne dass es
etwas ändert.
wenn es
nur immer so weiter gehen würde,
abende an denen alles egal ist,
weil du trinkst, und dir denkst, dafür esse ich morgen halt nichts,
wenn es so einfach wäre,
immer in diesen momenten,
zwischen absoluter ehrlichkeit und gelebten lügen zu schweben.
und sie passen auf dich auf,
bloß weil du jünger bist.
der nächste morgen danach ist halt immer am lustigsten,
abende an denen alles egal ist,
weil du trinkst, und dir denkst, dafür esse ich morgen halt nichts,
wenn es so einfach wäre,
immer in diesen momenten,
zwischen absoluter ehrlichkeit und gelebten lügen zu schweben.
und sie passen auf dich auf,
bloß weil du jünger bist.
der nächste morgen danach ist halt immer am lustigsten,
wenn sie mir
mein T-Shirt sucht,
er daweil
Kaffee macht,
und wir
zusammen am Balkon sitzen und rauchen und noch nicht ganz verstehen, was da
eigentlich passiert ist.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen