neben dir ein neuer abdruck auf dem polster.
kein atmen mehr,
bloß zerwühlte kissen und decken.
und das t-shirt ist auch weg.
du kennst das ja, aus sturm und drang wurden flucht und suche.
aber das hat schon was, einen menschen einfach nur zu spüren,
in seinen armen einfach nur da zu liegen
und für einen moment aufgefangen zu sein.
bis die sonne wieder aufgeht,
bis gläser wieder zerspringen,
bis weiße vögel wieder aufsteigen-
und du dich wieder durch den morast aus alltag, verantwortung und leben kämpfen musst.
du denkst nicht an die zukunft,
alles was du willst eine gegenwart, die dich nicht bedrängt.
eine gegenwart, in der es möglich ist, mehr zu leben, als auf zu geben.
ein dasein, das nicht zu dem gehört, was der fall ist.
drängst danach, aus zu brechen,
aus den genormten träumen von selbstverwirklichung und den-müll-runter-bringen.
du hast keine ahnung, was du vom leben willst.
umso entschiedener stürzt du dich hinein.
du weißt nicht, wie es gestern war, nur wie es war, als es noch besser aussah.
manchmal ist dein bett leer,
manchmal findest du menschen darin- die du gar nicht kennen lernen wolltest,
und die, die schon wieder weg sind, bevor du sie überhaupt kennen lernen konntest.
du wachst auf und denkst dir, am rande meines bettes beginnt das ende der welt.
und so bleibst du lieber noch ein bisschen liegen,
siehst den abdruck auf dem polster neben dir,
die sonnenstrahlen, die seltsame muster auf die decke malen,
und hörst, wie jemand in der küche kaffee macht.
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