Wie kann ein einziger tag so weh tun.
wie kann ein mensch die welt für so viele bedeuten.
du hast ihn ja nicht mal richtig gekannt, und doch so viel besser,
als all die anderen.
und es geht alles weiter,
obwohl alles unterzugehen droht. du gehst aus dem haus,
und wünscht dir, es würde regnen, um all das depressive gerede wegzuwaschen.
weil du keine ahnung hast, wo dein platz in der geschichte ist,
aber es tut dir weh,
weil ein riesiger teil wegfällt. nicht sofort,
aber endgültig. es war okay, die gewissheit zu haben, über jahre hinweg,
aber passiert es dann wirklich, fällt es auf dich nieder, wie ein unerwarteter
hagelsturm.
und du fragst dich, was du mit dir tun sollst, wenn es so weit ist.
es ist wie eine krankheit für dich. eine zeit lang konntest du mit dem
bewusstsein leben, aber ist es dann erst mal unumkehrbar,
kommst du nicht damit klar.
es ist bald vorbei. auch wenn es das schon lange war,
danach wird es nie mehr so sein wie jetzt,
wenn bierdosen rum stehen und frauenfeindliche witze fallen,
die aber niemanden stören, weil es okay ist.
wie kann sich ein mensch so sehr seiner wirkung bewusst sein,
und trotzdem so unter selbstzweifeln leiden.
wie kann man sich in einem moment so bewusst werden,
dass alles von einem menschen abhängt,
obwohl es gar nicht so tragisch ist.
wie kann ein tag so weh tun,
in den armen eines menschen,
am bett,
wie kann nähe so weh tun.
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